Story behind

Surfwelle blackforestwave

powered by ADMEDES & G.RAU

Durch eine Projektarbeit an der Hochschule Pforzheim entsteht bei den heutigen blackforestwave e.V. Gründern und Vorständen Steffen und Clemens die Vision einer stehenden Flusswelle zum Surfen mitten in Pforzheim. Die ganze Geschichte zum Nachlesen gibt es in der Gründerstory.

Das Team findet in Vivien eine dritte Person, die die Vision weiter vorantreibt. Gemeinsam wird ein erstes offizielles Treffen einberufen, mit überwältigender Ressonanz. Bestärkt durch den Zuspruch wurde aus der Vision eine fixe Idee mit dem Ziel, das Projekt in die Realität umzusetzen.     

Standortsuche
Die Analyse eines geeigneten Standortes für eine surfbare Flusswelle in Pforzheim beginnt. Zur Auswahl stehen verschiedene Standorte – einer der Favoriten liegt nahe dem Enzauenpark. Später wird sich jedoch für einen anderen, den finalen Standort entschieden: Der Metzelgraben in Nähe des Pforzheimer Stadtgartens.

Wasserbauliche Untersuchungen
Die Untersuchung zur Entstehung einer surfbaren Welle werden durch eine Bachelorarbeit in Karlsruhe sowie eine Masterarbeit in Stuttgart unterstützt und vorangetrieben. Die Planung einer Wellenkonstruktion nimmt Form an.

Zeit für einen Verein
Um das Wellenprojekt weiter vorantreiben zu können ist die Gründung eines Vereins nunmehr unumgänglich. Die ganze Geschichte zum Nachlesen gibt es in der Gründerstory.

Strömungsversuche
Dank der Unterstützung des Institut für Wasser und Gewässerentwicklung am KIT Karlsruhe wird den gesamten Winter über die Konstruktionsplanung in einem Modellversuch nachgebaut, sowie sämtliche Strömungsversuche durchgeführt und eigenes Know-How im Wellenbau aufgebaut. Am Ende wurde im Strömungskanal sogar gesurft!

Tag der offenen Welle
Im Februar lädt der Verein Vertreter und Unterstützer aus der Politik zum Tag der offenen Welle in das Strömungslabor des KIT in Karlsruhe ein, in dem die geplante Wellenkonstruktion in einem realen Modellversuch präsentiert wird. Trotz einem bereits guten Verhältnis zur Stadt Pforzheim, die das Potenzial des Projekts bereits früh erkannt hat, ist dies ein Tag, der noch viele weiteren Türen öffnen wird.

Finale Standortwahl und Fundamentplanung
Im August haben sich wichtige technische Vereinspartner zur Besprechung der Kanalvermessung und Fundament-Zeichnung am Metzelgraben getroffen. Der zukünftige Standort der blackforestwave. Gemeinsam mit Vertretern von Ingenieurgruppe Bauen, Stieler Vermessung, Hubert Vinçon, Ross Bauunternehmung und SWP Stadtwerke Pforzheim wurden die weiteren Schritte und Baumaßnahmen festgelegt.

Hauptsponsor sichert Bauplanung
blackforestwave e.V. freut sich sehr, die G.RAU Unternehmensgruppe mit den Pforzheimer Firmen ADMEDES und G.RAU als Hauptsponsor gewonnen zu haben. Besonderer Dank geht an Herrn Dr. Pfrommer, Geschäftsführer, und seinem Team für ihr Engagement und die Wertschätzung, die dem Projekt nicht nur in finanzieller Hinsicht entgegengebracht wurde.

Genehmigungen & Fundamentbau
Im Herbst erhielt blackforestwave e.V. vom Amt für Umweltschutz der Stadt Pforzheim die wasserrechtliche Erlaubnis für den Bau des Fundaments sowie die offizielle Genehmigung zur Nutzung des Metzelgrabens als Wellenstandort von der Geschäftsführung der SWP Stadtwerke Pforzheim. Damit ist klar: Die Welle kommt! Nach vier schweißtreibenden Tagen liegt der Kanal auch endlich trocken – auch dank der spontanen Hilfe des THW OV Niefern-Öschelbronn und der Berufsfeuerwehr Pforzheim. So stand dem Fundamenteinbau in den bereits bestehenden Kanal nichts mehr entgegen und bildete damit den Startschuss für eine erfolgreiche Surfwelle.

Spatenstich
Gekrönt wurde dieser Meilenstein mit einem offiziellen Spatenstich, zu dem Sponsoren, bisherige Partner, Stadt- und Pressevertreter sowie alle blackforestwave e.V. Mitglieder eingeladen waren. Besonderer Dank geht an das gesamte blackforestwave Team, Bürgermeisterin Sibylle Schüssler, Gerhard Baral ehemals von Goldstadt 250, Matthias Entrop von SWP, Dr. Axel Pfrommer von ADMEDES & G.RAU sowie an alle technischen Partner, Förderer und Vereinsmitglieder, ohne deren Unterstützung wir diesen grandiosen Tag nie erreicht hätten!

Langfristige Konstruktionsplanung seit März
Das Ursprungskonzept sah eine Surfkonstruktion vor, die für einen mehrwöchigen Surfbetrieb in den Kanal ein- und wieder ausgebaut werden sollte. Nun wird eine Konstruktion anvisiert, welche vorzugsweise das ganze Jahr über im Metzelgraben verankert bleiben soll, um so an möglichst vielen Tagen das Surfen in Pforzheim zu ermöglichen. Um dies zu realisieren, wird seit März eine Optimierung des technischen Konzepts verfolgt. Dabei soll eine Absenkungsmöglichkeit der Holzkonstruktion eine flexible Reaktion auf unterschiedliche Pegelstände im Kanal ermöglichen. 

WALD+CORBE Consulting prüft Hydrologie des Wellenstandorts
Um mit exakten Werten bezüglich der Wassermengen im Kanal arbeiten zu können, wurden zu Beginn des Jahres nochmals Strömungsmessungen vorgenommen. Diese wurden innerhalb der letzten Monate durch das Ingenieurbüro für Wasserbau WALD+CORBE Consulting hydraulisch überprüft. Diese Berechnungen dienen nun als Grundlage für die Optimierung des bisherigen Konzeptes und erlauben somit nun den finalen Konstruktionseinbau für die Surfwelle.

Ingenieurgruppe Bauen bringt Konstruktionssicherheit
Die Entscheidung einer langfristigen Lösung resultiert jedoch in einem wesentlich höheren Berechnungs- und Konstruktionsaufwand: Strömungsverhältnisse sind zu simulieren, Kinematiken zu entwerfen, Hubeinrichtungen auszulegen und Detailpläne für Herstellung und Montage zu erstellen. Um dies zu bewältigen, ist das ehrenamtliche Team des blackforestwave e.V. Ende Juni zusammen mit Timo Winter von der Ingenieurgruppe Bauen als technischer Partner in die neue Konstruktionsphase gestartet.

Start der zweiten Bauphase
Die erfolgreiche Abnahme der Konstruktionspläne hat nun offiziell den Start der zweiten Bauphase  inklusive verschiedener Planungs-, Vorbereitungs- und Bestellprozesse eingeleitet. Noch im März 2020 wird mit dem Bau der Konstruktion zur Erzeugung der Welle begonnen.

Ein schweißtreibender Sommer
Der Bau der gesamten Rahmenkonstruktion wird mehrere Wochen andauern. Durch die Gewinnung von Klenk Metall wird der Verein bei der Fertigung der Stahlrahmen für die Rampe unterstützt, welche später die Welle im Kanal formen wird. Das Schweißen und Fertigen der Metallkonstruktion wird das blackforestwave Team zum Teil in Eigenarbeit übernehmen. Dank gilt auch der Unterstützung von KWT Hydro aus Pforzheim, die ihre Expertise im Bereich der Hydraulik für die Beweglichkeit der neuen Rampenkonstruktion mit einbringen. Darüber hinaus arbeitet Ronny Retzlaff der Firma Genthner SchneidTechnik dem Projekt zu – mithilfe eines Wasserstrahlschneidverfahrens werden die für den Metallrahmen benötigten Einzelteile zugeschnitten.

Sobald die Einzelteile der Rampenkonstruktion stehen, werden diese zum Verzinken gebracht und im Anschluss nach Pforzheim geliefert. Hier wird die Rampe dann durch das Montageteam von blackforestwave e.V. vormontiert und mit den Hydraulikelementen zusammengefügt. Für die Arbeiten hat die Firma Kälberbau bereits einen Baucontainer als vorübergehende Lagermöglichkeit bereitgestellt. Sind diese Arbeiten abgeschlossen, ist eine Trockenübung vorgesehen.

6 Jahre Arbeit: Die Konstruktion ist eingebaut!
Nach monatelangen Schweißarbeiten zur Fertigung des Stahlrahmens in den Hallen von Klenk Metall, der Hydraulik-Planung mit Beratung durch KWT Hydro Anlagenbau, der Montage der Stützpfeiler mit Unterstützung von Hubert Vinçon sowie der Vormontage der Konstruktion auf dem Gelände der Hauptsponsoren bildete die letzte Woche einen lang ersehnten und entscheidenden Meilenstein in der Umsetzung der blackforestwave powered by ADMEDES & G.RAU. 30 ehrenamtliche Vereinsmitglieder setzten an drei Tagen im Oktober von frühmorgens bis spätabends die vormontierten Baugruppen mit einem Kran millimetergenau in den Kanal ein. Während rund 3.000 Schrauben die Holzdielen der Rampe auf Position halten, sorgen 10 Hydraulikzylinder für präzise Einstellmöglichkeiten der zukünftigen Surfwelle.

Feinjustierung und erste Tests
Bis die Welle gesurft werden kann, stehen in den nächsten Wochen umfangreiche Tests durch das blackforestwave Team an. Dabei wird das Wellenverhalten bei unterschiedlichen Wasserständen beobachtet und die Anlage fein eingestellt. Mithilfe einer eigens entwickelten App kann die Welle an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst, sowie an- und ausgeschaltet werden.

Lang ersehnter Surfstart
Abhängig von der Covid-19-Entwicklung und den damit verbundenen Bau- und Planungsfortschritten, soll 2021 der Betrieb der Welle eröffnet werden. So kommen alle Surfhungrigen endlich in den Genuss, mitten in Pforzheim ihrer Leidenschaft nachzugehen; ebenso wie alle Neugierigen, die schon immer mal auf einer stehenden Welle das Surfen ausprobieren wollten.

Surfen

Die Konstruktion

Die Anlage besteht aus einer Stahlrahmenkonstruktion mit absenkbaren Elementen, welche auf einem Hydrauliksystem basiert. Dies ermöglicht eine stufenlose Einstellbarkeit der Welle auf unterschiedliche Wasserstände. 10 Hydraulikzylinder lassen eine Ausrichtung fünf einzelner Bauteile zu, der „waveshaper“ ermöglicht sogar eine Feinjustierung der Welle im laufenden Surfbetrieb.

Gleichzeitig gewährleistet dieser Bauansatz das Absenken der gesamten Konstruktion und damit das Stilllegen der Welle, um das Wasser im Ruhezustand der blackforestwave möglichst ungehindert durch den Kanal fließen zu lassen. Alles regulierbar durch eine selbstprogrammierte App. Die Oberfläche der Konstruktion bzw. der Rampe, welche zur Wellenbildung notwendig ist, ist mit Holzdielen verkleidet und mit der Stahltragkonstruktion verschraubt.

Standort Metzelgraben

Innenstadtnähe

Standort ist für Surfer und Besucher leicht zu erreichen und trägt zur Attraktivität und Belebung der Innenstadt von Pforzheim bei.

Vorhandener Kanal

Unnötiger Eingriff in die Flora und Fauna wird vermieden; Fische werden nicht beim Laichen gestört.

Kupferdächle

Nähe zu Kupferdächle als Haus der Vielfalt wirkt sich positiv auf Betriebsinfrastruktur aus.

Zugang

Gegebenheiten lassen einen Zugang zur Welle sowohl von der rechten als auch linken Kanalseite zu.

Wie kann ich surfen?

Das Betriebskonzept ist derzeit in Arbeit. Wer, wann und wie surfen kann, wird baldmöglichst bekanntgegeben. Dennoch wollen wir dir schon vorab einige „Nice to know“-Informationen mitgeben:

  • Surfen zu Betriebszeiten
  • Surfen bei ausreichendem Wasserstand
  • 4,5m Wellenbreite
  • Einstieg von links und rechts
  • Verleih von Equipment
  • 100% Betreuung durch geschultes Personal

Welle in deiner Stadt

Du möchtest auch in deiner Region eine umweltfreundliche Surfwelle realisieren?

Unser Entwicklungsteam freut sich auf deine Anfrage und gibt gerne ein Angebot zu Beratung, Standortanalyse, Machbarkeitsstudie, Entwurfsplanung, Konstruktion sowie dem vollständigen Bau deiner Welle ab. Kontaktiere uns gerne mithilfe des Kontaktformulars oder via steffen [at] ecosurfing.de.